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2. Lemgoer Bildhauersymposium
April/Mai 2010
Alphabetische Liste der Teilnehmer 2010
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Florian Koch
Titel: Symbiose
„Zusammenwachsen“: So heißt das Thema in diesem Jahr.„Alles wächst
zusammen, alles wird dichter. In Zukunft wirdes wichtiger, Gemeinsamkeiten
zu finden und zu kultivieren“, hat Martin Blöcher dem Symposium
vorangestellt. Mit historischem Baumaterial sollen die Künstler das
Thema möglichst vielschichtig bearbeiten.
Und das hat für
Florian Koch einen ganz besonderen Reiz. Der 27-Jährige hat sich
einen ehemaligen Eckständer als Werkstoff ausgesucht. „Das ist ein
jahrhundertealter Balken. Wenn man mit so altem Material arbeitet,
da braucht man ganz viel Rücksicht“, sagt er. Die verwitterten Außenseiten,
alte Zapfenlöcher – all das integriert Florian Koch in seine Skulptur,
in der er durch unterschiedliche Bearbeitungen das Zusammenwachsen eines
männlichen und eines weiblichen Aspektes zeigt. „Man soll sehen, dass es
zwei verschiedene Teile sind, die aber aus einem Stück bestehen.“ Für
ihn steht das auch für die Beziehung eines Paares, das – obgleich
gegensätzlich – eine Einheit bildet.
Text: Luetgebrune LZ 28.04.2010
Material: Eiche - Eckständer Maße: ~340 cm
Vita : - PDF -
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Zvonimir Kostic Palanski
Titel: Sodom & Gomorra
Sodom und Gomorra – in der Bibelgeschichte, in der modernen
Gesellschaft, in der Familie, in der Ehe, in uns selbst.
Wir fügen einander Wunden zu. Nach wie vor.
Text: Zvonimir Kostic Palanski 01.04.2010
Zvonimir Kostic Palanski hat schon mehr als eine Skulptur fertig.
Sein jüngstes Stück: Ein Holzrahmen, den er auf der Innenseite mit
alten, schmiedeeisernen Nägeln verziert hat. Für ihn ist das ein
Verweis auf eine Gesellschaft , in der die Menschen sich gegenseitig
allzu oft Wunden zufügen. „Das bringt aber nur Schaden für alle
Seiten“, sagt der Künstler aus Serbien. Palanski plant für die
Symposiums-Woche noch eine ganze Reihe weiterer Arbeiten – eine
will er zusammen mit Florian Koch fertigen.
Noch so eine Begegnung.
Text: Luetgebrune LZ 28.04.2010
Material: Eisen und Eiche Maße: 80 x 200 cm
Vita : - Web -
Werke : - palanski.sculpture.fotopic.net
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Uta Schade
Titel: „Freie Spielräume“
Das Zusammenwachsen der zwei verschiedenen Pole Mann + Frau.
Daher stehen die Skulpturen in räumlicher Versetzung, jedoch wachsen
die Beiden in zärtlicher Zuneigung zum Kuss zusammen. Dazwischen
ist Spiel- und Reibungsraum, der frei / fröhlich und offen gestaltet
werden kann.
Text: Uta Schade 01.04.2010
Uta Schade, die ein paar Meter weiter arbeitet, hat einen steinernen
Brunnendeckel gewählt und in seinen zwei Hälften ein weibliches und
ein männliches Profil erkannt. Diese will sie so zueinander anordnen,
dass es aussieht, als küssten sich Mann und Frau. Für den „Unterbau“
hat sich die Bildhauerin zwei Radabweisersteine ausgesucht. Oben ein
Kuss – „und die unteren Elemente sind gegeneinander geschwungen,
haben ein bisschen Spiel. Das symbolisiert für mich den Prozess des
Zusammenwachsens, auch die Reibung, die dabei entstehen kann“, erzählt sie.
Text: Luetgebrune LZ 28.04.2010
Material: Obernkirchener Sandstein Maße H: 245 x B: 120 x T: 70 cm
Vita : - PDF -
Homepage : - www.uta-schades-welt.de
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Peter Spielmann
Titel: Hochzeit
.... wird es laut und staubig: Peter Spielmann aus Bückeburg arbeitet
hier an seiner Skulptur aus hellem Bentheimer Sandstein. Diese
kombiniert er mit einem Torso aus dunklem Holz. Auch hier: Eine
männliche und eine weibliche Figur. „Eine Hochzeit“, sagt der 68-Jährige.
Die Verbindung zwischen beiden soll zum Einen durch einen Eisenring,
der für die Ewigkeit gemacht scheint, zum Anderen durch Glasscheiben
erfolgen: ein Verweis auf die Zerbrechlichkeit von Glück.
Text: Luetgebrune LZ 28.04.2010
Material: Eiche u. Bentheimer Sandstein. Glas / Stahl
Maße: Höhe gesamt: 200 cm / Breite gesamt: 100 cm / Tiefe gesamt: 80 cm
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Lebendige Traditionen 18.03.2012 Schlachtfest So. 11-18 Uhr Betriebsgelände Alte-Ziegelei | Lemgo Entrup
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